Überprüfungen nach DIN VDE 0701-0702 UV

E-Check


- ist das anerkannte Prüfsiegel der Elektrofachbetriebe für elektrische Installationen und Geräte. Er dokumentiert deren ordnungsgemäßen Zustand und ermöglicht die Erkennung von Gefahren, bevor ein Schaden entstehen kann. Professionelle Arbeit und uneingeschränkte Kompetenz sind die Voraussetzung dafür, dass der hohe Sicherheits-und Qualitätsanspruch des E-CHECK eingehalten werden kann.

Schließlich geht es darum, teure Elektroschäden vorzubeugen und Leben zu schützen. Um dies zu gewährleisten, wird der E-CHECK nur von extra hierfür geschulten Innungsfachbetrieben durchgeführt. Nur wer zusätzliche Qualifikationen anhand von Praxisseminaren erworben hat, darf den E-CHECK anbieten und sich E-CHECK Fachbetrieb nennen. Schon hier zeigt sich, dass die Bedeutung des E-CHECK weit über die Abzeichnung des Prüfprotokolls hinausgeht.
Die E-CHECK Prüfung ist Basis für eine ganze Reihe von Verbesserungen zu Hause und im Betrieb, die durch den intelligenten Einsatz von neuen elektrischen Anlagen und Geräten realisiert werden können.

Es geht darum, Energie zu sparen und gleichzeitig die Sicherheit und den Komfort zu erhöhen. Nur der geschulte Fachmann, kann aus diesem komplexen Zusammenspiel verschiedener Systeme, eine individuelle Lösung für jeden Kunden erarbeiten.

Hinweis für Vermieter:
Für gewerbliche Betriebe gilt, dass mindestens alle vier Jahre die elektrische Anlage (u.a. Unterverteilung, Schalter, Herdanschlussdose) und die ortsfesten Geräte (u.a. Kopierer, Aktenvernichter) überprüft werden müssen. Ortsveränderliche Geräte (u.a. PC, Drucker, Kaffeemaschine) sollten sogar alle 6 Monate geprüft werden. Das Einhalten der Vorschriften wird von der Berufsgenossenschaft überprüft. Für privat genutzte Gebäude und Wohnungen gelten seit 1997 Prüfpflichten. Der Eigentümer haftet für den einwandfreien Zustand der Elektroanlage. Besonders als Vermieter sollten Sie bei jedem Mieterwechsel einen E-Check durchführen. So schließen Sie aus, dass von jedem Mieter individuell an der Elektroanlage „rumgebastelt“ wird.

Weitere Informationen rund um das Thema Elektro-TÜV: www.e-check.de

Wir erstellen Ihnen auch gerne ein kostenloses Angebot.

 

DGUV-V3

Betriebsmittelprüfung nach DGUV-V3


DGUV-V3: So sichern Sie sich rechtlich ab

Die Berufsgenossenschaften fordern in ihrer Sicherheitsverordnung DGUV-V3 (früher BGV A3, bzw. VBG 4) eine regelmäßige Betriebsmittelprüfung, d.h. eine Überprüfung aller elektrischen Betriebsmittel. Bei einer Kontrolle durch einen Bezirksinspektor kann die Durchführung dieser Maßnahmen überwacht und notfalls mit einem Bußgeld in Höhe bis zu 10.000 € geahndet werden. In der Regel ist aber davon auszugehen, dass es zuerst zu einer Aufforderung zur Nachbesserung kommt.

Auf der anderen Seite gehen viele Inspektoren gerade bei kleineren Betrieben gar nicht auf diese Prüfpflicht ein. So stellt sich bei Befragungen immer wieder heraus, dass sich Firmen dieser Pflicht gar nicht bewusst sind. Erschwerend kommt hinzu, dass nach der neuen Betriebssicherheitsverordnung der Unternehmer selbst einschätzen kann, wie groß das Gefährdungspotenzial durch die unterschiedlichen Geräte ist, und welche Prüffristen er für sinnvoll hält. Kommt es zum Unfall, ist die Verantwortung aber extrem groß. Deshalb ist es ratsam sich an die DGUV-V3 zu halten.


Was wird bei einer Betriebsmittelprüfung geprüft?

Die Antwort darauf ist recht einfach:
Alles was mit elektrischer Netzspannung betrieben wird, und in einem Unternehmen oder einer öffentlichen Einrichtung zum Einsatz kommt.
Im Klartext heißt dies - Jeder Monitor, jede Kaffeemaschine, jeder Lötkolben und selbst ein Verlängerungskabel etc., müssen in bestimmten Abständen überprüft und das Messergebnis protokolliert werden. Dabei wird noch einmal zwischen ortsfesten und ortsveränderlichen Anlagen unterschieden.

Die Begriffe "tragbar" oder "portabel" wurden dabei bewusst nicht verwendet, denn es geht im Grunde nicht um das Gewicht eines Gerätes, sondern um die Tatsache, ob das Gerät in der gleichen Funktion und ohne bauliche Maßnahmen an einem anderen Ort die gleiche Aufgabe übernehmen kann, oder ob es während des Betriebes bewegt werden kann. Ein Personal-Computer ist nach dieser Definition ein ortsveränderliches System. Dieser Beitrag bezieht sich ausschließlich auf die Aussagen zu ortsveränderlichen Geräten und Anlagen.


Die DGUV-V3 hat Gesetzescharakter

Auch wenn Sie keine Angst haben sollten, dass Ihnen ein Bezirksinspektor bei einer Kontrolle eine Strafe androht, die Sie ja durch nachholendes Durchführen der Messungen umgehen können, sollten Sie die regelmäßigen Betriebsmittelprüfungen auf jeden Fall durchführen. - zu Ihrer Sicherheit

In jeder Betriebshaftpflicht-Versicherung findet sich die Ausschlussklausel, dass die Versicherung nicht zahlt, wenn die gesetzlichen und behördlichen Auflagen nicht eingehalten wurden. Kommt es also zu einem Unfall mit einem Gerät, für das Sie keine Wiederholungsprüfungen nachweisen können, ist die Versicherung aus der Zahlungspflicht.


Wie wird in einer Betriebsmittelprüfung geprüft?

Zuerst muss eine Sichtprüfung erfolgen, womit Sie den allgemeinen Zustand des Gerätes kontrollieren:

Sind die Lüftungsschlitze eines Monitors mit Schmutz verstopft?
Ist der Netzstecker einer Bohrmaschine ordnungsgemäß installiert?
Weist das Gerät äußere Beschädigungen wie Risse oder Beulen auf?

Dann erfolgt die elektrische Messung in Abhängigkeit nach der Schutzklasse nach VDE 0701/0702, bei der
* der Widerstand des Schutzleiters,
* der Isolationswiderstand und
* der Ersatz-Ableitstrom
gemessen und innerhalb der Toleranzgrenzen bewertet werden.
Die Messungen unterscheiden sich geringfügig - abhängig davon, ob es sich um eine Überprüfung nach der Instandsetzung eines Gerätes handelt (DIN 0701) oder um eine Wiederholungsprüfung (DIN 0702).


Wann muss die Betriebsmittelprüfung durchgeführt werden?

Wie bereits erwähnt, entsteht automatisch eine Prüfpflicht, nachdem ein Gerät einer Reparatur unterzogen wurde.
Falls Sie also das Gerät durch eine Fremdfirma in Stand setzen lassen, fordern Sie ein Prüfprotokoll nach VDE 0701. Ansonsten gelten Richtwerte, die nicht zwingend vorgeschrieben sind. Im Allgemeinen können Sie bei ortsveränderlichen Geräten die Fristen der Betriebsmittelprüfung zwischen einem halben- und einem Jahr festlegen, abhängig davon, wie häufig ein Gerät benutzt und vor allem bewegt wird. Bleiben die Messwerte über längere Zeit im Toleranzrahmen kann der Prüfzeitraum durchaus verlängert werden.

Wer darf bei einer DGUV-V3 prüfen?

Die Betriebsmittelprüfung darf nur von einer so genannten Elektrofachkraft durchgeführt werden. Also muss eine dementsprechende Ausbildung, etwa zum Energieanlagenelektroniker , Elektromeister, Elektroingenieur etc., vorliegen.



 

Unsere Messgerät safetytest

SAFETYTEST 3N

Das kompakte Prüfgerät SAFETYTEST 3N dient zur Prüfung nach Reparatur und für die Wiederholungsprüfung von ortsveränderlichenPrüfmitteln mit einer Anschlussleistung bis 25kW.
Es enthält alle gängigen Steckdosen für Wechsel- und Drehstromverbraucher.
Zur komfortablen Überprüfung von Verlängerungsleitungen sind Stecker gegenüber den Steckdosen angebracht. Tastatur, Speicher, integrierte Uhr und die Schnittstelle ermöglichen die Prüfung ohne PC und die anschließende Weiterverarbeitung am PC. Der Netzanschluss erfolgt über eine 2A-CEEDose. Anschlusskabel für 16A-CEE und Schuko sind erhältlich.
Als Bestelloption ist der Anschluss der Hilfsversorgung über einen Kaltgerätestecker möglich. In diesem Fall können Netzspannungen (Phase gegen N) von 100V bis 300V (Phase-Phase bis 500V) gemessen werden. Anschlüsse 1NPE, 2PE, 3NPE und 3PE sind möglich. Die Leistungsmessung funktioniert bei 50/60 Hz.
Die Sicherheitsmessungen können für Geräte bis 400Hz durchgeführt werden. Die Bedienung erfolgt menügeführt über eine hinterleuchtete LCD-Anzeige.
Um unterschiedlichen Anwendergruppen gerecht zu werden, sind die Anwenderprofile „Profi“ und „Standard“ einstellbar. Vor der Prüfung erfolgt eine Klassifizierung des Prüflings zur Definition des Prüfablaufes und der Einstellung der Grenzwerte nach der gewählten VDEVorschrift. (z. B. Schutzklasse, Heizleistung, Schutzleiterlänge). Separate Abläufe für Verlängerungsleitungen und fest angeschlossene Geräte sind vorhanden.
Die Messwerte werden automatisch im Gerät gespeichert und können anschließend über den PC und eine komfortable Datenbank- und Protokolliersoftware (Option) ausgelesen, ausgedruckt und archiviert werden. Die Unterscheidung der Prüflinge erfolgt über eine Identnummerneingabe über die Tastatur oder einen an der Schnittstelle anschließbaren Barcodeleser.




 

E-Check - DGUV-V3

Downloads UVV BGV A3

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